Nitzsche ist tot! Und Gott?

 

„Gott ist tot!“ Das ist wohl der bekannteste Satz des Philologen Friedrich Nietzsche, der erst nach seinem Tod im Jahr 1900 als Philosoph weltberühmt wurde.

 

Wer diesen Satz hört, der meint: Nitzsche stellte eine Tatsache fest und ist froh drüber!

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Nitzsche meint, es sei eine Tatsache, weil es seiner Beobachtung entspreche: Gott ist tot. Aber: er bedauert das und ist eigentlich entsetzt, dass es so ist!

 

In seinem Werk „Die fröhliche Wissenschaft“ (1882) lässt er den Sprecher sagen:

  „Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, – ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! […] Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? […] Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? […] Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?“

Die fröhliche Wissenschaft, Drittes Buch, Aphorismus 125 „Der tolle Mensch“ (KSA 3, S. 480 ff.)

 

Wir merken es: für Nitzsche ist das eine Schreckensvision, dass Gott tot ist. Er sieht es als Tatsache, für die es keinen Trost gibt.

 

Gerne würde ich ihm sagen: „Sie haben sich geirrt, Herr Nitzsche! Gott ist gar nicht tot! Es gibt Trost!“

Es gibt keinen Grund, durch ein unendliches Nichts zu irren: Gott lebt. Er lenkt von Anfang an die Geschicke der Welt, und wird sie immer lenken.

 

Im Römerbrief, Kapitel 1, in Vers 20, steht:

„Seit der Schöpfung der Welt ist Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, sichtbar an seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt …“.

 

König David hat das erkannt. Er hat gesehen, dass Gott dabei ist, mitten in unserem Leben. In Psalm 139 schreibt er:

HERR, du erforschst mich und kennst mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Denn es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüsstest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

 

Nitzsche hat das leider nicht wahrgenommen. Sein Leben war trostlos. Bereits im Alter von 34 musste er seine Professur für klassische Philologie in Basel aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Ab seinem 45. Lebensjahr (1889) litt er unter einer schweren psychischen Krankheit, die ihn arbeits- und geschäftsunfähig machte. Seinen Anfang der 1890er Jahre rasch einsetzenden Ruhm hat er deshalb gar nicht mehr bewusst erlebt. Er verbrachte den Rest seines Lebens als Pflegefall und starb 1900 im Alter von 55 Jahren. Und das alles mit dem Denken: Es gibt also keine Ewigkeit, keine Vergebung, keine Rettung, keinen Himmel! Denn: „Gott ist tot!“

 

Wie denken Sie über Gott?

Tot? Oder alter Mann weit weg?

 

Oder können Sie seine Kraft und Gottheit erkennen an dem, was er tut? Können Sie seine Realität in Ihrem Leben entdecken?

 

Interessant: Gott hat für uns aufschreiben lassen, was er getan hat: die Welt geschaffen. Die Menschen geschaffen. Ein Lieblingsvolk, das Volk Israel, entstehen lassen. Dieses Volk im Jahr 70 n.Chr. in die Welt zerstreut, und im Jahr 1948 wieder als Staat erstehen lassen. Seinen Sohn in die Welt geschickt. Usw.

 

Es lohnt sich, die Bibel zu lesen. Wer das tut, kann eigentlich gar nicht anders als zu erkennen: Gott ist nicht tot!

 

Mein Geschenk an Sie:

Ein Johannes-Evangelium. Mit Erklärungen zu einzelnen Aussagen.

 

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Liebe Grüße!         Werner Ludwig