Klassentreffen. Jeder erzählt, was ihn seit der Schule so beschäftigt. Einer sagt, dass er nach Antworten sucht auf diese drei Fragen:

Woher?

               Wozu?

                             Wohin?

Mein Schulkollegen ging ernsthaft auf die Suche: Er hat seine Karriere abgebrochen, seine Anstellung gekündigt, sich ein Motorrad gekauft und wollte die Welt umreisen, um irgendwo Antworten zu finden. Ohne Erfolg. Ich hab ihn darauf hingewiesen, dass der Erfinder des Lebens Informationen über das Woher, Wozu und Wohin gibt. In der Heiligen Schrift. Seine Antwort: „Viel zu dick! Welcher Hersteller liefert eine Gebrauchsanleitung mit, die Hunderte von Seiten umfasst.“

Deshalb ist diese Kurzanleitung entstanden:

Ich habe einige Aussagen Gottes zu diesem Thema ausgewählt. Und kurz kommentiert.

 

Woher?

Psalm 139, 13 Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. 14 Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl. 15 Du hast zugesehen, wie ich im Verborgenen gestaltet wurde, wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes. 16 Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war. Jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann. 

  • Gott hat nicht nur irgendwann mal Adam und Eva geschaffen, und sich dann hinter die Wolken zurückgezogen. Sondern:
  • Jeder einzelne Mensch ist eine Sonderanfertigung. Von Gott erdacht und gewollt. Gott kennt uns persönlich!

 

Wozu?

Lukas-Evangelium, Kapitel 10, 25 Ein Mann, der sich im Gesetz Moses besonders gut auskannte, stand eines Tages auf, um Jesus mit folgender Frage auf die Probe zu stellen: "Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?" 26 Jesus erwiderte: "Was steht darüber im Gesetz Moses? Was liest du dort?" 27 Der Mann antwortete: "'Du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit deiner ganzen Kraft und all deinen Gedanken lieben.' Und: 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.'" 28 "Richtig!", bestätigte Jesus. "Tu das, und du wirst leben!" 

  • Das Leben soll folgendes Doppelziel haben:
    • Gott mehr als alles andere zu lieben
    • Seine Mitmenschen wie sich selbst zu lieben

Unsere Gesellschaft würde sich stark verändern, wenn wir sicher sein könnten: unser Chef, Partner, Kunde, Nachbar, Kollege… hat das Ziel, mir mit Liebe zu begegnen!

Leider sieht die Realität anders aus:

Psalm 14, 2  Der Herr sieht vom Himmel herab auf die Menschen, um zu sehen, ob es wenigstens einen einzigen gibt, der klug ist und nach Gott fragt. 3 Aber sie haben sich alle von Gott abgewandt und sind nun alle verdorben. Es gibt keinen, der Gutes tut, nicht einmal einen!

Römerbrief, Kapitel 3, 23 Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.

  • Kein einziger Mensch schafft es beständig, Gott und den Nächsten zu lieben.
  • Deshalb hat niemand das Recht, in Gottes Herrlichkeit zu leben.

Diese Tatsache hat Auswirkung auf die Frage nach dem Wohin: Wenn niemand das Recht hat, „in Gottes Herrlichkeit“ zu leben, wie geht es dann nach dem Tod weiter?

 

Wohin?

Ohne die Aussagen in der Heiligen Schrift wüssten wir nichts über die Zukunft. So aber erfahren wir, was uns nach dem Leben erwartet:

Johannes-Evangelium, Kapitel 3,16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

  • Diese Verse informieren über zwei Möglichkeiten: Ewiges Leben. Oder ewige Verlorenheit.
  • Obwohl wir vorher gelesen haben, dass eigentlich niemand das Recht hat, in Gottes Herrlichkeit zu leben, hat Gott aus Liebe einen Ausweg ermöglicht:
  • Wer an Jesus glaubt, geht nicht verloren! Sondern hat ewiges Leben!

Wie sieht eigentlich der Himmel aus? Die Beschreibung ist nicht sehr ausführlich. Jedenfalls wird es „himmlisch“ sein:

Offenbarung, Kapitel 21, 3 Ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: "Siehe, die Wohnung Gottes ist nun bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen."

 

Die Konsequenzen

Die Bibel lehrt deutlich, dass es ganz allein vom Glauben an Jesus Christus abhängt, wie sich die ewig lange Zeit nach dem Tod gestaltet. Deshalb setzen manche Menschen alles daran, sich über diesen Glauben zu informieren. Während andere sich kaum Gedanken machen:

Johannes-Evangelium, Kapitel 1, 10 Doch obwohl die Welt durch ihn geschaffen wurde, erkannte die Welt ihn nicht, als er kam. 11 Er kam in die Welt, die ihm gehört, und sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf. 12 All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.

  • Es gibt zwei Gruppen von Menschen:
    • Die einen, die Jesus nicht erkennen.
    • Und die anderen, die ihn aufnehmen.

Zu welcher Gruppe Mensch gehören Sie?

  • Zu denen, die vielleicht nichts gegen Gott haben. Die sich bisher aber auch nicht groß mit dem Glauben an Jesus auseinandergesetzt haben?
  • Oder zu denen, die unbedingt im Himmel ankommen möchten?Das ist eine Tatsache: Eine Sekunde nach unserem Tod wird unser Beruf nicht mehr wichtig sein. Auch nicht unser Erfolg oder Misserfolg. Ob wir anderen sympathisch waren oder nicht. Spielt alles keine Rolle mehr. Für das Wohin nach dem Leben ist nur diese eine Frage entscheidend:

Habe ich auf Jesus Christus vertraut?

Sind Sie sicher, dort im Himmel mit dabei zu sein? Wenn nicht, dann bitte ich Sie sehr, dass Sie so lange in der Bibel nach Antworten suchen, nachdenken, mit anderen reden… bis Sie sicher sagen können: Ja, ich gehöre zu Jesus!

Aus diesem Grund bieten wir auch einen Bibelkurs an: Dort werden weitere Anregungen gegeben.


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