Wetten, dass …

... die Bibel wahr ist?

    Vielleicht entgegnen Sie: „Ich wette nicht!“ Und doch wetten Sie! Ich rede von dem Spiel, in dem jeder Mensch eine Wette eingehen muss, dem Leben. Der Wetteinsatz bei dieser Wette ist das Leben: Der Mensch muss sein Leben entweder auf die Annahme setzen, dass die Bibel wahr ist, oder auf die Annahme, dass die Bibel nicht wahr ist. Anders ausgedrückt, der eine lebt sein Leben so, wie wenn die Bibel wahr ist, der andere so, wie wenn sie nicht wahr ist. Entweder – oder, es gibt keine dritte Möglichkeit, zwangsläufig muss jeder sein Leben bewusst oder unbewusst auf eine der beiden Annahmen setzen. Die Möglichkeit, nicht zu wetten, gibt es hier nicht; Jesus Christus sagt: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich“ (Matthäus-Evangelium 12,30).
  1. Gesetzt den Fall, jemand entscheidet sich zugunsten der Bibel: Ist sie tatsächlich wahr, hat er alles zu gewinnen; ist sie nicht wahr, hat er nichts zu verlieren.
  2. Gesetzt den Fall, jemand entscheidet sich gegen die Bibel: Liegt er mit dieser Annahme richtig, hat er nichts gewonnen; liegt er aber damit falsch, hat er alles verloren und bringt die Ewigkeit in der Hölle zu.
    Jetzt könnten Sie einwenden, dass derjenige, welcher auf die Bibel setzt, wenn sie nicht wahr ist, schon etwas zu verlieren hat, weil er auf gewisse Dinge verzichten muss. Dazu der Naturwissenschaftler, Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal (1623 – 1662), der wahrscheinlichkeitstheoretische Überlegungen wie die oben angeführten angestellt hat:
„Ihr sagt: Es gibt keinen Gott. Ich sage: Gott existiert. Es steht also unentschieden! Wenn ihr Recht habt, und  es gibt wirklich keinen Gott, was wäre dann mit mir? Eigentlich nichts! Ich würde sterben, und alles wäre vorbei. Ich hätte hier vielleicht nicht alles ausgekostet, was man als unverzichtbar hinstellt. Aber ist das ein so großer Verlust? Wenn es Gott aber gibt, dann wäre alles, wirklich alles, für euch verloren! Ihr würdet sterben und müsstet dann vor Gott Rechenschaft ablegen. Oder glaubt ihr, dass sich Gott eure Ignoranz seiner Person gefallen lässt? Ihr habt dann zwar hier alles mitgenommen und trotzdem alles verloren!"
    Selbst wenn die Chance, dass die Bibel wahr ist, nur 50 % wäre, müsste sich aufgrund obiger Erwägungen jeder vernünftig denkende Mensch zugunsten der Bibel entscheiden. Berücksichtigt man aber die überwältigenden Belege[1] für die Wahrheit der Bibel – ihre Zahl hat im Laufe der Jahrhunderte durch neue Erkenntnisse weiter zugenommen, so ergibt sich eine viel höhere Gewinnwahrscheinlichkeit für den, der auf die Bibel setzt.
    Für mich als Mathematiker ist es wichtig, dass der biblisch-christliche Glaube kein blinder oder gefühlsmäßiger Glaube, sondern ein vernünftiger Glaube ist. Dass es vernünftig ist, davon auszugehen, dass die Bibel wahr ist, zeigen unter anderem solche wahrscheinlichkeitstheoretischen Überlegungen.

    Was bedeutet es, wenn die Bibel wahr ist?

    Wenn die Bibel wahr ist, dann ist sie das unfehlbare Wort Gottes und der wahrheitsgemäße Bericht über den tatsächlichen Ursprung und die Geschichte von Welt und Menschheit. 
    Teil dieses Berichtes ist die schlechte Nachricht, dass der erste Mensch, Adam, gegen das Gebot Gottes rebellierte und Tod, Leid und Trennung von Gott in die Welt brachte. Das Ergebnis sehen wir überall um uns. Alle Nachkommen Adams sind  vom Mutterleib an Sünder (Psalm 51,5) und leben auch selbst in Rebellion (Sünde) gegen Gott. Deshalb können sie nicht mit einem heiligen Gott zusammen leben, sondern sind dazu bestimmt, von Gott getrennt zu sein. Die Bibel sagt, dass alle gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes verfehlen (Brief an die Römer 3,23). Und „sie werden dem ewigen Verderben ausgeliefert sein; für immer vom Herrn getrennt, ausgeschlossen aus seinem herrlichen Reich“ (2. Brief an die Thessalonicher 1,9). 
    Aber die Bibel enthält auch die gute Nachricht, dass Gott etwas dagegen unternommen hat. „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes-Evangelium 3,16). Jesus Christus, der Schöpfer, hat – obgleich selbst vollkommen ohne Sünde – anstelle der Menschheit die Strafe für die Sünde erlitten, nämlich Tod und Trennung von Gott. Er tat das, um die berechtigten Ansprüche der Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes, Seines Vaters, zu erfüllen. Jesus war das perfekte Opfer; Er starb an einem Kreuz, stand aber am dritten Tag wieder auf und besiegte den Tod, sodass alle, die umkehren und sich auf Ihn verlassen (anstatt auf ihren eigenen Verdienst), zu Gott zurück kommen und ewig mit ihrem Schöpfer leben können. Was für ein wunderbarer Retter – und was für eine wunderbare Rettung in Christus, unserem Schöpfer!

   Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie man Friede mit Gott und ewiges Leben findet, schreiben Sie uns! Mehr über den Weg zu Gott erfahren Sie aber auch hier. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, warum sich der christliche Glaube auszahlt, können Sie auch das Buch "Warum es sich lohnt, Christ zu sein" kostenlos bei uns bestellen (solange der Vorrat reicht).

Karl Stibleichinger


[1]Hierzu gehören u. a.:
  • die historische Genauigkeit der Bibel, die durch archäologische Entdeckungen im Laufe der Zeit mehr und mehr bestätigt wurde,
  • die positiv verändernde Wirkung der Bibel auf den Menschen,
  • die Fortschritte in der Genetik und
  • die prophetische Treffsicherheit der Bibel, die für einen "prophetisch-mathematischen" Gottesbeweis genutzt werden kann